Die Genehmigung für den neuen Schweinestall wurde durch das LLUR erteilt: Was bedeutet das für die zukünftige Entwicklung  von Satrup ?

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  Achtung: wichtige Informationen und Termine

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Termine:

      11.07.2017, 20:00 Uhr:
        nächstes Treffen der Bürgerinitiative m der "Alten Schule Satrup, Raum 211".
        Jeder interessierte Bürger ist hierzu herzlich eingeladen !        

 

 

Aktuelles:

 

      Das Ende der Sparschwein-Haltung (taz vom 12.1.2015)

      Mehr Platz im Stall und Futter zum Spielen: Große Supermärkte wollen tausende Bauern dafür bezahlen, 

      dass sie ihre Tiere besser behandeln....(weiterlesen)

 

      Bauern fordern faire Preise (Artikel im Nordfriesland Tageblatt v. 6.1.15)

      Russland-Embargo und Discount-Konkurrenz: Südtonderns Landwirte beklagen Dumping-

      Bedingungen beim Fleischverkauf....(weiterlesen)

         hierzu ein Leserbrief von Dr. Nufer, Satrup (veröff. in Nordfriesland Tageblatt)

 

      Schweinefleisch ohne Antibiotika (Artikel in der taz v. 5.1.2015)

      Der vorbeugende Einsatz von Medikamenten in der Aufzucht hat vielerorts zu einer Epidemie

      multiresistenter Keime geführt. Der größte Fleischverarbeiter Europas versucht es ohne

      Präventivbehandlung...(weiterlesen)

 

      “Die Rache aus dem Stall” 4-teilige Serie DER ZEIT (Auszüge)

            Teil 1:   Multiresistente Keime: Das bringt uns noch um

            Teil 2:   Tiermedizin: Dauernd Stoff vom Arzt

            Teil 3:   Ausbeutung der Arbeiter

            Teil 4:   Die Antwort der Politik

 

      Rechenschaftsbericht der Bürgerinitiative
      Was wurde bis jetzt erreicht ?
      Vor nun über 3 Jahren hat sich die Bürgerinitiative zusammen gefunden, nachdem bekannt wurde, dass Herr 

      Roskothen einen zusätzlichen Schweinestall an einem dritten Standort im Westen vom Satrup zwischen

      Nackholz und Obdrup bauen will..
      Es wurden mehrere Veranstaltungen mit dem Ziel, einen weiteren Schweinestall in Satrup zu verhindern,

      durchgeführt. Sehr viele Bürger in Satrup und Umgebung unterstützten spontan die Bürgerinitiative. Die 

      Veranstaltungen waren von hohem allgemeinen Interesse begleitet. Hilfreich war hier eine zunehmend

       kritischere Haltung in der Bevölkerung gegenüber der Massentierhaltung. (weiterlesen)

 

      Giftige Landluft

     Filter können Stalluft weitgehend sauber halten:

      "500.000 Tonnen Ammoniak werden in Deutschland jedes Jahr durch die Tierhaltung frei - Tendenz seit 2006

      wieder steigend, sagt Dr. Jochen Hahne vom Thünen-Institut. 

               (siehe Video)

 

      Antibiotika im Stall

      Deutschland setzt auf Antibiotika wie kein anderer: Antibiotika-Anwendungen bei Hühnern, Puten, Schweinen

      und Rindern sollen künftig in einer bundesweiten Datenbank der Bundesländer erfasst werden.

               (siehe Video)

 

      Grundwasser in Deutschland zunehmend mit Nitrat belastet
      Grundwasser ist zunehmend mit Nitrat belastet. Mehr als die Hälfte der Grundwassermessstellen in
      Deutschland zeigte 2012 zu hohe Werte an. Im europäischen Vergleich weist nur Maltas Grundwasser ähnlich
      hohe Nitratkonzentrationen auf. Da in Kürze der Entwurf einer neuen Düngeverordnung veröffentlicht und die 
      EU-Nitratrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden soll, besteht Hoffnung darauf, das Nitrat-Problem in 
      Deutschland endlich zu lösen – wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. 
      Der BUND hat daher gemeinsam mit anderen Umweltverbänden zehn Forderungen zum Wasserschutz
      vorgestellt.....weiterlesen

 

      Wie es auch anders geht mit der Massentierhaltung!
         Schweinezucht: Etappensieg für die Stadt Bad Dürrheim 

 

      Gefahr aus dem Stall

      ZDFzoom-Autorin R. Werner fragt: Warum landen bei uns Tonnen von Antibiotika in der Schweinemast?
      Kann eine Gesetzesnovelle tatsächlich die tödliche Gefahr aus dem Stall verringern?

          (siehe Video, gesendet im ZDF am 4.6.14) 

 

      Immissionsschutzrechtliche Anforderungen

      an Tierhaltungsanlagen und an Anlagen zur Lagerung von Gülle
            (- ENTWURF - Stand: 04.02.2014)

 

                                         und dazu die 

            (Stellungnahme des Netzwerks “Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ Schleswig-Holstein)

 

      Killer-Keime - Gefahr aus dem Tierstall

      Weltweit breiten sich immer mehr Bakterien aus, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen. Die resistenten

      Killerkeime stammen oft aus den Ställen der Massentierhaltung und bergen eine große Gefahr für die 

      Menschen Die WHO warnte bereits vor einer drohenden medizinischen Katastrophe.
             (siehe Video, gesendet auf Arte am 9.1.14)

 

      Wir haben Agrarindustrie satt! Demonstration in Berlin am 18.1.14

            (siehe Bericht dazu)

 

      Auf der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Mittelangeln 

      wurde über das "gemeindliche Einverständnis" bzgl. des Schweinestalls in Satrup-West abgestimmt.

      Das Ergebnis war : 15 Ja-Stimmen - 2 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen.

      Die beigefügte persönliche Erklärung wurde aus diesem Anlaß von Michael Heilmann vorgetragen.

              (siehe PDF-Dokument)

      

      neues BGH-Urteil zum gemeindlichen Einvernehmen.
       Eine Haftung der Gemeinde gegenüber einem Bauwilligen ist – völlig egal wie 
       sie sich verhält – schlechterdings ausgeschlossen. Schon bisher konnte ein rechtswidrig 
       erteiltes Einvernehmen die Gemeinde in kein Haftungsrisiko bringen, da entweder die 
       Bauaufsichtsbehörde die Genehmigung gleichwohl verweigerte oder aber erteilte und damit 
       die Gesamtverantwortung übernahm

       Jetzt folgt aus der Entscheidung des BGH, dass auch bei einer rechtswidrigen Verweigerung
       des Einvernehmens nichts mehr „passieren“ kann
. (siehe den folg. Beitag)

 

      Erfolg gegen Salamitaktik der Massentierhaltung

      Stillegung einer eigenständigen Anlage durch das Verwaltungsgericht Schleswig (siehe den folg. Beitrag)

 

      Neue MRSA-Studie liegt vor. (Zusammenfassung ab Seite 25)

 

                          und eine weitere Studie sieht

      

      Schweinegülle als MRSA-Überträger

 

 

      Achtung,  wichtger Link für Interessenten an einem Baugrundstück in Schwienbrück, Satrup

             zukünftiges Belastungsszenario für Schwienbrück I  und  II(?)

 

      Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken"

      Die Bürgerinitiative Satrup gehört dazu!

                  Fleischatlas 2013  auch als  PDF-Doku

                  Rückblick auf 2012:

                  (Positionspapier des Netzwerks)

                  (Protokoll des 1. Netzwerktreffens am 21.09.2012 im Legienhof in Kiel)

                       Vortrag von Frau Göbel, LLUR: "Immissionsschutzrechtliche Bewertung von

                               genehmigungsbedürftigen Tierhaltungsanlagen"

                       Forderungen des Netzwerkes: "Brief an Hr Vogel, LLUR Kiel, und gleichlautend an 

                               Staatssekretär Hr. Dr.Kämpfer, MELUR Kiel,"

                       Antwort von Hr. Vogel    und   Antwort von Hr. Dr. Kämpfer

 

 

      Schreiben der BI Satrup an das LLUR, Flensburg zur,

      Straßen - und Wegebelastung / Schwerlastverkehr zum Bauvorhaben Michael Roskothen, Satrup,... 

      Ein Schreiben mit gleichem Inhalt ging zeitgleich an den Bürgermeister der Gemeinde Satrup und

      an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung

      Flensburg zur Kenntnis.

                 Antwortschreiben des LLUR, Flensburg

                            und

                 Antwortschreiben des Bürgermeisters der Gemeinde Satrup

                            

                 Antwort der BI Satrup auf das Schreiben des Bürgermeisters

 

      Gülleanfall durch den geplanten Stall (Ferkel u. benötigte Sauen) pro Jahr !

      Durch den geplanten Ferkelstall wird jährlich eine Güllemenge erzeugt, die ca. der Menge von

         6 Satruper Schwimmbadfüllungen oder 49440 Badewannenfüllungen

entspricht (siehe folg. Berechnung)                       

 

     zusätzliche Transportmengen im Zusammenhang mit dem geplanten Ferkelstall

 

 

      „Dokumentation Massentierhaltung , Schäden für Umwelt, Mensch und Tier“

      Im Isensee-Verlag Oldenburg ist gerade unser Buch „Dokumentation Massentierhaltung , Schäden für
      Umwelt, Mensch und Tier“ erschienen. Zum Preis von € 10,80  ist es im Buchhandel /Internet- 
      buchhandel zu erwerben. Die Dokumentation beinhaltet die wichtigsten wissenschaftlichen
      Ergebnisse und offiziellen Stellungnahmen zu Bioaerosolen aus den Tierställen, Gesundheitsgefahren
      durch Atibiotikaresistenzen und viel Hintergrundwissen. Es ist auch behörden- und gerichtsfähig.

 

      Schweineverteilung in Satrup-West

 

      Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besucht die Bürgerinitiative in Satrup
      Am 24.7.2012 besuchte unser Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Bürgerinitiative
      Satrup, um sich vor Ort über den vom Landwirt Michael Roskothen geplanten Ferkelaufzucht-
      stall für 5700 Tiere und die daraus resultierenden Einwände und Befürchtungen der Bürgerinnen
      und Bürger Satrups gegen diese Baumaßnahme zu informieren. Zu Beginn trafen sich alle 
      Beteiligten beim Sprecher unserer Bürgerinitiative Michael Heilmann... (weiterlesen)

      

      einige Bilder dazu (zum vergrößern bitte draufklicken)

 

             

           

 

        teurer Protest

        Gemeinden als Umweltschützer:
            Überprüfungsbefugnisse der Kommunen nach § 36 BauGB

 

      Hallo Satruperinnen und Satruper,
      in der letzten Gemeinderatsitzung am 12.06.2012 wurde das gemeindliche Einvernehmen

      zu dem  geplanten Ferkelstall für 5.700 Ferkel und dem dazugehörigen Güllebehälter

      (3.500 Kubikmeter)  gegeben: 2 Neinstimmen (SSW), eine Enthaltung (FDP) – der Rest

      der Gemeindevertreter hat mit ja gestimmt !   weiterlesen

 

 

      zukünftiges Belastungsszenario für Schwienbrück I  und  II(?)

 

 

 

Petitionen und Spendenaufrufe(bitte mitmachen!):


      Frage der Woche bei topagrar:

 

      Mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung!

 

      Campact: Keine Geschenke für Monsanto, BASF & Co.

 

      Petition geg. betäubungsloses Schlachten bzw. Lebendverarbeitung von Schlachttieren 

 

      Bienen brauchen unsere Hilfe. Hier eine Pedition dazu:

 

      Mustereinwendung für Hühner bzw. Schweine

 

Eine Bürgerinitiative stellt sich vor:

 

Wir sind eine Reihe von Personen, die sich zu einer Bürgerinitiative entschlossen haben, weil sie Angst um Ihre Lebensqualität haben, weil sie keine zusätzliche Ammoniakbelastung und Gerüche wollen, weil ihnen die massive Güllebelastung der Böden im wahrsten Worte des Sinnes stinkt und weil sie unsere ländliche Umgebung und Ruhe auch weiterhin genießen wollen.

Das, worauf wir Satruper zu Recht stolz sein können, nämlich die Entwicklung zu einen angesehenen und lebenswerten Ort, der viele kulturelle und naturlandschaftliche Ansatzpunkte bietet, der bestens versorgt ist mit Schulen, Kindergärten, Ärzten, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten usw. geht unseres Erachtens durch die zunehmend massive Tierhaltung einer Entwicklung entgegen, die zwangsläufig zu einer Art Niedergang führen wird. Schon jetzt gibt es einige Stimmen, die offen sagen, wenn sie das gewusst hätten, hätten sie hier in Satrup kein Grundstücke gekauft und ihre Häuser darauf erbaut. Das sollte zu denken geben.

Der weitreichende Austrag von Bakterien, Pilzen, Toxinen etc., Ammoniak und Methan durch Belüftungsanlagen und Gülleausbringung bringen eine Verschlechterung der Lebensqualität. Die statistisch signifikante Zunahme von Atemwegerkrankungen und bestehender Erkrankungen im direkten Umfeld von Tiermastanlagen und der Ausbringung von Gülle sind belegt.

Dagegen ist die Zunahme von landwirtschaftlichem Verkehr fast schon eine Nebensache – wir sind es ja bereits gewohnt, beim Spaziergang auf die Seite springen zu müssen.

Bislang stehen wir Bürger doch recht hilflos dar; Genehmigungen laufen am Bürger vorbei und was fatal ist, auch in vielen Fällen an der Gemeindeverwaltung und ihren Gremien. Hilflos gegenüber Gesetzen und Verordnungen, die vom „Grünen Tisch“ aus weit entfernt gemacht werden, kann die Gemeinde wenig bis gar nichts tun – aber es sollte doch einem Bürger oder einer Gemeinde erlaubt sein, Gesetze zu hinterfragen – und dazu sollten Bürger und Gemeinde zusammenarbeiten.

Dazu muss es erlaubt sein Politik zu hinterfragen und Dinge ändern zu können, die uns Menschen hier belasten und krank machen.

Das ist der Sinn einer Bürgerinitiative, sie ist basisdemokratisch und betreibt eine Veränderung von der Bevölkerung ausgehend, dass eben die Bürger nicht immer unbedingt mit der Meinung von Politikern und Verwaltungen einverstanden sind.

Wie Sie vielleicht bereits aus der Presse erfahren konnten, ist das Interesse der Bürger  groß und wir werden versuchen die Errichtung des Ferkelstalls mit 5720 Plätze in Nackholz  und all seinen negativen Begleiterscheinungen zu verhindern.  Dazu benötigen wir natürlich Unterstützung – sei es durch Mitstreiter und/oder durch Spenden – erfahrungsgemäß kostet ein sehr guter Rechtsanwalt für Verwaltungs- und Baurecht  Geld und auch Kopien,  Referenten etc. schlagen dabei zu Buche.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Bürgerinitiative – wir arbeiten ehrenamtlich für Sie und ihre Lebensqualität in Satrup und Umgebung.

Informationen erhalten sie unter:

04633 / 397 (Herr Gehrke) oder

04633 / 8205 (Herr Heilmann)